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KEVIN SCHIE - DIRECTOR OF PHOTOGRAPHY
Vom ersten Bild zur bleibenden Erinnerung
Meine Verbindung zu Bildern begann lange bevor ich wusste, was Film überhaupt ist.
Als Kind habe ich stundenlang in unseren Fotoalben geblättert. Erinnerungen festhalten und immer wieder durchleben - das hat mich schon früh fasziniert. Mit sieben Jahren schenkte mir mein Opa meine erste analoge Kamera. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich meine erste Filmrolle voll fotografiert habe - und wie stolz ich war, sie ihm zur Entwicklung zu geben. Dieses Gefühl ist bis heute geblieben.
Filme kamen kurz darauf dazu. Durch meine Familie -Urlaubsaufnahmen, Kinobesuche - entstand eine tiefe Begeisterung für bewegte Bilder. Seitdem haben mich Filme nie mehr losgelassen. Nicht, weil ich sie analysieren wollte, sondern weil ich mich in ihnen verlieren konnte. Weil sie etwas in mir ausgelöst haben.
Schon früh begann ich, selbst zu filmen. Sketche, Kurzfilme mit Freunden, erste Musikvideos. Ich habe mir Schnittprogramme und Bücher auf Flohmärkten zusammengesucht und mir alles selbst beigebracht - einfach, weil ich nicht aufhören konnte, Geschichten in Bildern festzuhalten.
Über die Jahre entwickelte sich daraus mehr. Ich war als YouTuber und Livestreamer aktiv, arbeitete im E-Sport als Shoutcaster und Moderator - vor und hinter der Kamera, live vor Publikum und für hunderttausende Zuschauer online. In dieser Zeit habe ich gelernt, wie man Aufmerksamkeit generiert und lenkt, wie Bilder wirken – und vor allem, wie man Menschen emotional erreicht.
Parallel dazu habe ich angefangen, mein eigenes Leben in Filmform festzuhalten. Reisen, Momente, Erinnerungen - nicht einfach dokumentiert, sondern bewusst filmisch gestaltet. Für mich selbst, aber mit dem Anspruch, dass sie berühren und überdauern.
Seit 2021 arbeite ich selbstständig als Videograf und DoP und begleite Projekte im Bereich Imagefilm, Hochzeit, Dokumentation und Event. Dabei geht es mir nie nur um schöne Bilder - sondern darum, dass sie etwas auslösen, etwas hinterlassen.
Denn die stärksten Bilder entstehen für mich nicht im Kopf, sondern im Gefühl.
In Momenten, in denen man komplett im Tunnel ist. Wenn man nicht mehr darüber nachdenkt, sondern einfach spürt.
Heute fließt all das in meine Arbeit bei Tiny Screen Tales ein.
In jede Produktion. In jede Geschichte.
Bilder, die bleiben. Emotionen, die wir spüren.
RICCARDO LANDO - CREATIVE DIRECTOR
Vom YouTuber zum Storyteller
Meine kreative Reise begann im Internet. Mitten im weltweiten Hype um HBO’s Serienhit “Game of Thrones” begann ich vor knapp 13 Jahren, Content über die Welt von „Das Lied von Eis und Feuer“ zu produzieren.
Was als Leidenschaft startete, entwickelte sich schnell zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Storytelling. In meinen Videos, Livestreams und Episode Reviews habe ich das von George RR Martin erschaffene Epos analysiert, Charaktere hinterfragt und narrative Entscheidungen für meine Zuschauer greifbar gemacht.
Ein besonderes Highlight waren die zahlreichen Interviews mit Schauspielern und Crew-Membern aus “House of the Dragon” und “Game of Thrones”, die mir einen direkten Einblick in die Arbeit hinter den Kulissen ermöglichten. Über die Jahre hinweg erreichten meine Inhalte auf YouTube und Instagram Millionen von Views. Dabei habe ich gelernt, wie man mit Inhalten Aufmerksamkeit erzeugt und Geschichten so erzählt, dass sie ihre Zielgruppe erreichen.
Mit meiner Teilnahme an der Landshuter Hochzeit verlagerte sich diese Begeisterung plötzlich vom Digitalen ins Analoge. Auf einmal stand ich selbst auf der Bühne und in mir wurde der Drang erweckt, Geschichten nicht nur zu verstehen, sondern sie selbst zu erzählen. In den darauffolgenden Jahren war ich als Schauspieler, Regisseur und Autor in Theaterproduktionen verschiedenster Genres in Landshut unterwegs und gründete Ende 2025 gemeinsam mit dem Landshuter Schauspieler Aaron Jungblut-Klemm schließlich das freie Theaterkollektiv “SPIELfrei Landshut”.
Dabei wurde das Theater für mich zur Grundlage meines erzählerischen Schaffens. Ich lernte, was eine Szene wirklich trägt und wie Sprachmelodie, Ausdruck und die gezielte Dosierung von Energien und Emotionen eine Geschichte tragen können.
Parallel dazu begann ich gemeinsam mit meinem Bruder Kevin, eigene Filmprojekte zu realisieren. Mit Kurzfilmen wie “The Sorrow”, “The Promise” und “Fratello” habe ich meine Handschrift als Regisseur und Autor weiterentwickelt. Der Fokus meiner Geschichten liegt dabei immer bei den Charakteren - bei Menschen, dessen Herz im Konflikt mit sich selbst steht - ganz im Einklang mit William Faulkner’s berühmten Leitsatz:
“The only thing worth writing about is the human heart in conflict with itself.”
Und heute?
Da möchten wir all diese Erfahrungen in unserer Film- und Marketingagentur bündeln.
Tiny Screen Tales ist für uns die logische Konsequenz aus allem, was wir bisher gemacht haben.
Wir sind davon überzeugt, dass jede Firma, jede Marke, jedes Produkt, jede Idee und jeder Mensch eine Geschichte in sich trägt, die es wert ist, gezeigt zu werden.